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In Zusammenarbeit mit einem Fotografen bieten wir auch Fotoworkshops an.

So können wir ihnen ein schönes Angebot zusammenstellen wobei Sie schöne Fotos in den luxemburger Ardennen machen können und zum Abschluss die weltberühmte Fotoausstellung "The Family of Man" besichtigen können.



‘Die grösste Fotoausstellung aller Zeiten’

zusammengestellt von Edward J. Steichen im Jahre 1955
für das Museum of Modern Art in New York, wieder in Schloss Clerf

 
Die grösste Photoausstellung aller Zeiten’, zusammengestellt von Edward J. Steichen im Jahre 1955 für das Museum of Modern Art in New York, wieder in Schloss Clerf

EDWARD J.Steichen, amerikanischer Photograph luxemburgischer Herkunft, begann im Jahre 1951 – mit den Vorbereitungen zu seinem Projekt einer Ausstellung, die mit der universellen Sprache der Photographie das Verständnis zwischen den Menschen fördern sollte. Diese Idee, mit der sich Steichen an Berufs- und Amateurphotograhen, an bekannte und weniger bekannte Autoren wandte, wurde mit Begeisterung aufgenommen : zwei Millionen Einsendungen erreichten Steichen aus aller Welt. Aus einer ersten Auswahl von 10000 Bildern blieben schliesslich 503 Photographien von 273 Autoren aus 68 Ländern übrig. ‘The Family of Man’, wurde dargestellt in einer beeindruckenden Komposition aus 37 Motiven, über die Liebe und den Glauben an die Menschheit, über Geburt, Arbeit, Familie, Krieg und Frieden…

Die Ausstellung wurde ein sensationeller Erfolg. Mehr als neun Millionen (!) Besucher lockte sie in den 50er und 60er Jahren. 1964 an, am Ende ihrer Reise um die Welt, schenkte die amerikanische Regierung sie dem Grossherzogtum Luxemburg. Es war Edward Steichens Wunsch gewesen, dass ‘das wichtigste Werk seines Lebens’ in Luxemburg seinen endgültigen Standort bekommen sollte.

Auf das Sachverständnis von Anne Cartier-Bresson des ‘Atelier de restauration des photographies’ in Paris hin wurde beschlossen, die durch die langen Reisen beschädigten Photograpien zu restaurieren. Die Aufgabe wurde Silvia Berselli und ihren Mitarbeitern anvertraut, die die komplette Sammlung in 2000 Arbeitsstunden wiederherstellten. Dieser in seiner Art einzigartige Auftrag weckte das Interesse der Fachwelt im Ausland.

In Folge dieser Bemühungen kam die ehrgeizige Idee auf, die Sammlung unter Schaffung der zum lanfristigen Schutz der Photographien notwendigen äusseren Bedingungen wieder in Schloss Clerf unterzubringen, unter grösstmöglicher Wahrung des ursprünglichen Rahmens und ihrer historischen Präsentation.
   
Das Projekt nahm konkrete Formen an, als das Centre national de l’audiovisuel (CNA) ein Modell des zukünftigen Museums vorlegte. Das Interesse der Luxemburger an ‘The Family of Man’ nahm zu. Aber es war eine Vorstellung der restaurierten Sammlung in Toulouse im Januar 1993, Réfectoire des Jacobins, der dank dem Einsatz von Jean Dieuzaide und seinen Mitarbeitern des Château d’Eau nach 30 Jahren der Vergessenheit ein spektakulärer Erfolg beschieden war : mehr als 30000 Besucher aus Frankreich, Spanien, Portugal, der Schweiz, Italien und Japan sahen ‘The Family of Man’. Die französische Presse äusserte sich überaus wohlwollend. Der Mythos der Ausstellung hatte die Jahrzehnte überdauert.

Die Ausstellungen Ende 1993 und Anfang 1994 in Tokyo und Hiroshima waren nicht weniger bedeutsam. Tausende von Besuchern, vor allem junge Leute, konnten den Menschen der 50er Jahre, wie ihn Steichen und sein Team des MoMA gesehen hatten, wieder-, bzw.neu für sich entdecken.

Das neue Museum im Schloss Clerf wurde unter der Leitung des Service des Sites et Monuments nationaux von 1993 bis 1994 errichtet und öffnete seine Tore am 3. Juni 1994. ‘The Family of Man ‘ hat in diesem modernen Museum ihre endgültige Bleibe gefunden. Ein zeitgenössischer didaktischer Rahmen sorgt dafür, dass dem Besucher die notwendigen Informationen zugänglich sind, um die legendäre Schöpfung Steichens in ihrer Mehrdimensionalität begreifen zu können.

Dass die Sammlung jetzt ihr zweites Leben begonnen hat, wie Jean-Claude Lemagny es in seinem Beitrag zu unserem Buch über die Ausstellung (The Family of Man, témoignages et documents) beschreibt, ist nicht zuletzt der finanziellen Unterstützung des Grossherzogtums Luxemburg zu verdanken. Aber ohne die begeisterten Ermutigungen vieler Freude im In- und Ausland, die sich uns auf unserem Weg angeschlossen haben, hätte das Projekt nicht die Grössenordnung erreicht, die erforderlich ist für diesen Appell an den Respekt vor Würde des Menschen, für den ‘The Family of Man’ eines der aussergewöhnlichsten Beispiele bleibt.

Jean Back, Direktionsbeauftragter des Centre national de laudiovisuel
‘Die grösste Photoausstellung aller Zeiten’
zusammengestellt im Jahre 1955 von Edward J.Steichen für das Museum of Modern Art in New York
Assistent : Wayne Miller

Restaurierte Wanderausstellung
Ein Projekt des Kulturministeriums, Centre national de l’audiovisuel (CNA)






  
         
  

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